Dos und Dont's beim Hochzeitsoutfit
Was soll, was darf, was kann – diese Fragen kennt wohl jede von uns, die schon einmal zu einer Hochzeit eingeladen wurde. Nichts ist unangenehmer, als den Dresscode zu verfehlen und sich den ganzen Tag im Outfit nicht wohlzufühlen. In diesem Beitrag möchte ich dir Orientierung geben und dir gleichzeitig nachhaltige Alternativen zeigen, an denen du auch nach der Hochzeit noch lange Freude haben wirst.
Dresscode zuerst genau lesen
Bevor du dein Outfit auswählst, solltest du immer einen Blick auf den Dresscode werfen. Die häufigsten Varianten sind:
- Cocktail oder Semi-Formal: Locker-elegant und sommerlich. Kleider bis zum Knie oder elegante Zweiteiler passen hier perfekt.
- Black Tie: Sehr elegant und festlich. Lange Abendkleider oder ein klassischer Smoking sind hier üblich.
- Casual: Entspannt, aber trotzdem gepflegt. Kleider jeder Länge, Jumpsuits oder Kombinationen mit Stoffhose, Hemd und Sakko funktionieren gut – Shorts eher nicht.
Wenn du unsicher bist, frag lieber direkt beim Brautpaar nach.
Dos: Was bei Hochzeiten gut funktioniert:
- Harmonische Farben wählen
Besonders schön wirken Puder, Altrosa, Salbeigrün, Grauviolett, Lachs, Himmelblau, Vanille oder Dunkelblau. Auch kräftigere Farben können wunderschön wirken – solange sie nicht zu grell oder neonartig sind.
- Auf besondere Details setzen
Spitze, schöne Rückenausschnitte oder One-Shoulder-Kleider sorgen für Eleganz, ohne übertrieben zu wirken.
- Jumpsuits als moderne Alternative
Ein eleganter Jumpsuit kann eine stilvolle und gleichzeitig bequeme Alternative zum klassischen Kleid sein.
- Accessoires bewusst einsetzen
Dezenter Haarschmuck oder farbige Accessoires bringen Spannung ins Outfit, ohne zu dominant zu wirken.
Das Wichtigste: Sich wohlfühlen
Wähle kein Outfit, das sich verkleidet anfühlt. Ein Look, in dem du dich wirklich wohlfühlst, wirkt fast immer am besten. Wenn du gerne Schwarz trägst, kombiniere es mit helleren Accessoires oder Schuhen, damit der Look nicht zu schwer wirkt.
Dont's: Diese Fehler solltest du vermeiden:
- Nicht der Braut die Show stehlen: Das ist die wichtigste Regel überhaupt.
- Weiß, Creme und grelle Farben vermeiden:
Weiß und Creme sind traditionell der Braut vorbehalten. Auch sehr grelle Farben wie Neonpink oder Limettengrün ziehen oft zu viel Aufmerksamkeit auf sich.
- Kurze oder zu freizügige Looks vermeiden
Sehr kurze Röcke oder tiefe Ausschnitte wirken auf Hochzeiten oft unpassend.
- Auffällige Muster sparsam einsetzen
Große, dominante Muster können schnell unruhig wirken.
- Nicht verkleiden
Ein Hochzeitsoutfit sollte elegant sein – aber trotzdem nach dir aussehen.
Schuhe und Location nicht vergessen:
Achte darauf, dass deine Schuhe gepflegt sind und gut zum Veranstaltungsort passen. Bei einer Hochzeit auf einer Wiese sind High Heels meist keine gute Idee. In einer Kirche oder bei einer Abendveranstaltung kann wiederum eine zusätzliche Jacke oder ein Schal sinnvoll sein.
Wer diese Dinge vorher bedenkt, kann die Feier entspannt genießen – und die ganze Nacht durchtanzen.