INFO ZU NATURMATERIALIEN

Natur & Ökologie

Die konventionelle Produktion von Textilien bringt große Umweltbelastungen in den Produktionsländern, vor allem in Asien, mit sich. Die Umweltverschmutzung passiert nicht vor der Haustür der Konsumenten, somit fehlt auch die Betroffenheit und Sensibilisierung für die Problematik. Jährlich werden etwa 18% der gesamten weltweit verbrauchten Pestizidmengen im Anbau von Baumwolle eingesetzt. Die direkten Auswirkungen von Textilchemikalien oder Pestizidrückständen auf die Gesundheit sind SELTEN UNMITTELBAR spürbar.
Neben den ökologischen und gesundheitlichen Problemen herrschen entlang der gesamten Produktionskette schwere soziale Missstände, die für Konsumenten nicht direkt erkennbar sind.

Warum wir ÖKO-TEXTILIEN bevorzugen:

Der ökologische Aspekt

Bei Textilien aus einem konsequent kontrolliert biologischen Anbau sind Kunstdünger, Pestizide und Entlaubungsmittel absolut tabu und auch bei der Weiterverarbeitung und Herstellung des Endprodukts werden keine umweltschädlichen (Mottenmittel, Herbizide, giftige Farbstoffe) Hilfsmittel und Verfahren eingesetzt.
Z.B. bei Baumwollpflanzen und Maulbeerbäume wird sogar immer in bestimmten Abständen einer Fruchtfolge eingesetzt. Dadurch bleibt der natürliche Kreislauf und das biologische Gleichgewicht erhalten.

Der soziale Aspekt

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der soziale Aspekt, der sich im Falle von Produktionsstätten in der Dritten Welt besonders auf die Regelung und Einhaltung der menschlichen Grundbedürfnisse bezieht. Da beim Anbau, der Ernte und der Weiterverarbeitung keine chemischen Hilfsmittel eingesetzt werden, gibt es einen doppelten Erfolg: Es wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern es werden auch die Arbeitsbedingungen der Menschen in den Herkunftsländern entscheidend verbessert und gesundheitliche Belastungen vermieden.

Der „natürliche“ Aspekt

Biotextilien sind nachweislich gesünder für die Haut und für den Energiehaushalt. Kinesiologische Tests zeigen, dass biologische, natürliche Kleidung positiv auf das Meridiansystem wirkt. Natürliche Textilien unterstützen die Regeneration der Haut und lassen sie atmen.

Pflege Naturtexilien

Ökologische, nachhaltig produzierte Naturtextilien müssen nicht nach jedem Tragen gewaschen werden-oftmaliges Auslüften genügt. Voraussetzung ist eine gute tägliche Körperpflege!

Naturmaterialien reinigen sich sozusagen von selbst. Dadurch müssen sie auch weniger gewaschen werden, es wird weniger  Waschmittel- und Strom benötigt.


Bambus- Pflege:

Waschmaschinenfest bis 40° C


Leinen- Pflege:

Waschmaschinenfest bis 30° C


Baumwolle-Pflege:

Waschmaschine von 30°C- 60°C


Seide - Pflege

Essig Waschmaschine Waschmittel
Alkali meiden

Alkali greift Seide an und kann sie im Extremfall auflösen. Alkalisch sind Laugen, die den Hauptbestandteil in jedem Vollwaschmittel und manchen Feinwaschmittel bilden. Das bedeutet: NUR mit Seidenwaschmittel (ersatzweise Wollwaschmittel) waschen. Shampoo ist wegen der rückfettenden Komponenten nicht geeignet.
Waschmaschine

Seide kann ohne Bedenken in der Waschmaschine im Feinwaschgang bei bis zu 30 Grad gewaschen werden. Dunkle und helle Farben getrennt waschen. Außer handgewebte Seide: vorsichtig mit der Hand lauwarm waschen, eventuell in die Reinigung geben. Oft genügt einfaches Auslüften.
Essigspülung

Ein Schuss klarer Essig im letzten Spülbad regeneriert die Seide. Ein brüchiger Griff und eine stumpfe Oberfläche weisen auf einen Alkalischaden hin, der mit einer Essigspülung in leichten Fällen behoben werden kann. Auch die Farbe gewinnt dadurch wieder an Brillanz. Liebevolle Behandlung tut immer gut!


Trocknen

Am besten nass im Haus oder im Schatten trocknen. Direkte Sonne und Hitze vermeiden. Keinen Trockner verwenden. Naturfasern trocknen schnell von selbst!


Fettflecken

Seidenwaschmittel kurz auf dem Fleck einwirken lassen, nicht reiben - dann das Seidenstück waschen.